Der praktische Vorteil am Alleinsein ist manchmal ziemlich banal:
Man kann Samstagmorgen denken „ich fahre ans Meer“ und muss keine fünf Kalender vergleichen.
Gemeinschaft ist schön. Spontaneität zu zweit braucht nur leider meistens zwei spontane Menschen.
Ich habe irgendwann aufgehört, bei Dingen wie Kino oder Café automatisch zuerst zu überlegen, wen ich fragen könnte.
Wenn jemand mitkommen möchte: schön.
Wenn nicht, kann ich den Film trotzdem sehen oder den Kaffee trotzdem trinken.
Allein hinzugehen fühlt sich weniger allein an, sobald es nicht mehr wie Plan B behandelt wird.
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